____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Lebkuchen
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Lebkuchen (mit den speziellen Varianten der Honigkuchen, Pfefferkuchen, PfeffernĂŒsse, GewĂŒrzkuchen, Printen) ist ein sĂŒĂes, krĂ€ftig gewĂŒrztes und haltbares GebĂ€ck, das in vielfĂ€ltigen Formen und Varianten vorkommt. In vielen Kulturen ist er heute ein fester Bestandteil des WeihnachtsgebĂ€cks, nur wenige Sorten werden insbesondere auf JahrmĂ€rkten und Volksfesten ganzjĂ€hrig angeboten. Die BĂ€cker zĂ€hlen Lebkuchen zu den Dauerbackwaren.
Die Lebkuchenherstellung hat eine lange Tradition und ist vielerorts Teil der lokalen Backkultur. Hiervon zeugen verschiedene geschĂŒtzte Herkunftsbezeichnungen fĂŒr regionale LebkuchenspezialitĂ€ten, wie beispielsweise Aachener Printen, NĂŒrnberger Lebkuchen oder Pulsnitzer Pfefferkuchen.
FrĂŒher gehörten die Hersteller von Lebkuchen oftmals einem anderen Handwerk an als die ĂŒbrigen BĂ€cker, sie nannten sich LebkĂŒchler, PfefferkĂŒchler, Lebzelter oder LebkĂŒchner. Solche AusdrĂŒcke werden heute noch gerne von BĂ€ckern verwendet, die sich auf Lebkuchen spezialisiert haben und sind teilweise auch noch offiziell in Gebrauch; so war zum Beispiel in der DDR der PfefferkĂŒchler ein Handwerksberuf.cite-ref-1[1] Acht Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde die Ausbildung zum auf Pfefferkuchen spezialisierten BĂ€cker wieder offiziell anerkannt.cite-ref-2[2]
Contents
âą Beschreibung
âą Braune Lebkuchen
âą Oblatenlebkuchen
âą Geschichte
âą Bildlebkuchen
âą Lebkuchenmann
âą SoĂenlebkuchen
âą Trivia
âą Siehe auch
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Bezeichnungen und Etymologie
Wie bei vielen KĂŒchenbegriffen gibt es auch beim Lebkuchen im Deutschen verschiedene regionale Bezeichnungen. Im SĂŒden, Westen und Norden Deutschlands dominiert der Begriff Lebkuchen. In sĂŒd- und westdeutschen Regionen finden sich aber auch die (das nicht mehr verstandene Bestimmungswort umdeutenden) Bezeichnungen Labekuchen, Leckkuchen oder Lebenskuchen. In Teilen Bayerns und Baden-WĂŒrttembergs wird Magenbrot als Synonym fĂŒr Lebkuchen verwendet, wenngleich damit im Allgemeinen eine andere Art von GebĂ€ck bezeichnet wird. Im ostmitteldeutschen Raum ist auch die Bezeichnung Pfefferkuchen bekannt.cite-ref-3[3]
Das Wort Lebkuchen ist seit dem 13. Jahrhundert in den mittelhochdeutschen Formen lebekuoche, lebkuoche belegt.cite-ref-4[4] Die Herkunft des ersten Teils des Wortes ist unsicher. Möglicherweise liegt eine Entlehnung von mittellateinisch lÄ«bum ,Fladenâ in die mittelalterliche deutsche Klostersprache vor. Alternativ wird eine Herleitung von mhd. leip ,(ungesĂ€uertes) Brotâ (daraus neuhochdeutsch Laib) erwogen.cite-ref-5[5] Aus diesen beiden Deutungsmöglichkeiten ergĂ€ben sich die Bedeutungen ,Fladenkuchenâ und ,Brotkuchenâ.
Das gleichbedeutende Wort Lebzelten (m.) geht in seinem zweiten Bestandteil auf althochdeutsch zelto, mhd. zelte ,Fladen, Brot, (flacher) Kuchenâ zurĂŒck.cite-ref-6[6]cite-ref-7[7] In althochdeutschen Glossaren finden sich die Wortgleichungen âtortella leip vel [= oder] zeltoâ und âliba celtenâ.cite-ref-8[8] Die Bedeutungsgleichheit von leip, zelto und libum sowie zuletzt auch mhd. kuoche ,Brotkuchenâcite-ref-9[9] lassen an eine verdeutlichende Zusammensetzung jeweils zweier synonymer Begriffe denken. Heute meint man mit Lebzelten (auch Zelte, Zeltlein, Zeltchen) meist kleinere Lebkuchen.cite-ref-10[10]cite-ref-11[11]
Der Ausdruck Pfefferkuchen verweist, wie auch das englische gingerbread (wörtlich âIngwerbrotâ) und das französische pain dâĂ©pices (wörtlich âGewĂŒrzbrotâ), auf die krĂ€ftige WĂŒrzung (vgl. hierzu Hasenpfeffer), die Bezeichnung Honigkuchen auf das zumindest frĂŒher wichtigste SĂŒĂungsmittel. Pfeffer stand seit dem Mittelalter als Synonym fĂŒr viele (vor allem ĂŒberseeische) GewĂŒrze; Pfeffer im eigentlichen Sinne enthielten und enthalten Pfefferkuchen in der Regel nicht. Nur zu den PfeffernĂŒssen wird normalerweise auch (weiĂer) Pfeffer zugegeben.cite-ref-12[12]
Beschreibung
Charakteristisch fĂŒr alle Lebkuchen ist, dass sie viel SĂŒĂungsmittel enthalten (traditionell Honig), aber Wasser, Milch und Fett wenig bis ĂŒberhaupt nicht zugegeben werden. Durch die trockene, zuckerreiche Beschaffenheit ergibt sich eine recht lange Haltbarkeit. Ganz typisches Merkmal ist auĂerdem, dass sie krĂ€ftig gewĂŒrzt werden, so dass sie insgesamt auĂerordentlich krĂ€ftig und sĂŒĂ schmecken.cite-ref-sch-nemann-2009-13-0[13] Typische LebkuchengewĂŒrze sind heutzutage Anis, Fenchel, Ingwer, Kardamom, Koriander, Macis, Muskat, Nelken, Piment und Zimt. Der GewĂŒrzhandel fĂŒhrt auch fertig gemischtes LebkuchengewĂŒrz fĂŒr Industrie, Handwerk und Haushalt. Fraglich ist allerdings, wie die ursprĂŒnglichen Lebkuchenrezepte im 13. Jahrhundert aussahen, als es noch keine GewĂŒrze wie Piment aus der Neuen Welt gab.
Die chemische Lockerung des Teiges hat bei Lebkuchen Tradition, und zwar sind die klassischen Lockerungsmittel Pottasche und Hirschhornsalz; Hirschhornsalz gibt dem Lebkuchen die fĂŒr dieses Triebmittel typische Geschmacksnote, Pottasche hingegen ist eher geschmacksneutral, treibt den Teig aber nur in die Breite und wird daher nicht als einziges Lockerungsmittel genommen. Die Hersteller haben aber heute vielfach auf Backpulver bzw. Natron umgestellt, nicht zuletzt weil Hirschhornsalz zu einem hohen Acrylamidgehalt im fertigen GebĂ€ck fĂŒhrt.
Das Deutsche Lebensmittelbuch gibt die allgemeine Verkehrsauffassung in Deutschland fĂŒr verschiedene Lebkuchensorten und -qualitĂ€ten wieder. Darin sind Mindestanteile von Zuckerarten und Ălsamen und andere Kriterien festgelegt, unter anderem auch die Anforderung, bestimmte Lebkuchensorten nur mit KuvertĂŒre und nicht mit kakaohaltiger Fettglasur zu ĂŒberziehen.cite-ref-leits-tze-14-0[14] Diese LeitsĂ€tze haben keine Gesetzeskraft, sondern sind (freilich sehr maĂgebliche) Orientierungshilfen fĂŒr die Produktkennzeichnung im Warenverkehr.
Es gibt zwei grundsĂ€tzlich verschiedene Arten von Lebkuchen: Braune Lebkuchen backt man aus knetbaren Teigen mit hohem Mehlanteil, hierzu zĂ€hlen PfeffernĂŒsse, Spitzkuchen, Printen, viele FormgebĂ€cke wie Lebkuchenherzen und dergleichen. Oblatenlebkuchen werden aus einer weichen, mehlarmen oder sogar mehlfreien Masse hergestellt, die auf Oblaten gespritzt wird, sie sind also enge Verwandte der Makronen.
Braune Lebkuchen
Braune Lebkuchen werden aus einem knetbaren Teig hergestellt, der zum gröĂten Teil aus Mehl (zum Teil auch StĂ€rke) und Honig oder einem anderen dickflĂŒssigen SĂŒĂungsmittel besteht. Hinzu kommen zumeist noch Eier, dagegen wird auf Wasser oder Milch und Fett weitgehend verzichtet. Zur Verfeinerung gibt man dem Teig zum Beispiel Mandeln, NĂŒsse oder KandisstĂŒcke zu.
Zimtkuchen sind rechteckige, ungefĂŒllte, unglasierte Braune Lebkuchen, die schon vor dem Backen in Zimtzucker gewĂ€lzt wurden.cite-ref-15[15]
In dem wasser- und fettarmen GebĂ€ck quillt das Mehl fast gar nicht und bildet keinen Kleber aus, normaler Zucker wĂŒrde schnell auskristallisieren. Aus diesem Grund kommen nur dickflĂŒssige bis cremige SĂŒĂungsmittel in Frage, die den Teig zusammenhalten und dafĂŒr sorgen, dass er saftig bleibt und nicht hart und spröde wird. Das traditionelle SĂŒĂungsmittel war und ist Honig. Erst seit der Erfindung von Kunsthonig (d. h. Invertzuckercreme), Glukosesirup und anderen Zuckerarten mit hohem Invertzuckeranteil kann der Honig bei diesen Sorten ganz oder teilweise ersetzt werden, und das geschieht auch. Aber gerade beim Backen im Haushalt ist hier nach wie vor Honig ĂŒblich, zumal Invertzuckercreme im Einzelhandel selten erhĂ€ltlich ist. Als Mehl wird kleberschwaches, glutenarmes Weizenmehl verwendet, damit das GebĂ€ck hoch aufgeht und eine groĂporige, kurze Krume bekommt. Neben dem hellen Vordermehl Type 550 â besonders fĂŒr stĂ€rker gelockerten Lebkuchen â nimmt man auch dunklere Mehle der Typen 812 und 1050 und setzt bis zu 50 % Roggenmehl (Typen 997 oder 1150) zu, um das GebĂ€ck saftiger und weicher zu machen, die SĂŒĂe zu dĂ€mpfen und das Aroma zu verfeinern.cite-ref-ludewig-2001-16-0[16]cite-ref-sch-nemann-2009-13-1[13] Vollkornlebkuchen sind ungewöhnlich, aber erhĂ€ltlich.
Es ist ĂŒblich, den Teig fĂŒr braunen Lebkuchen als sogenannten Lagerteig zu fĂŒhren. Dabei wird der Teig ohne die Triebmittel, GewĂŒrze und Eier â im Wesentlichen also das Gemisch aus Mehl und Honig oder einem anderen SĂŒĂungsmittel â ĂŒber mehrere Tage, Wochen oder sogar Monate kĂŒhl und in geschlossenen BehĂ€ltern gelagert. WĂ€hrend dieser Zeit bauen die natĂŒrlicherweise im Teig vorhandenen MilchsĂ€urebakterien in geringem MaĂe den ĂŒppig vorhandenen Zucker ab und wandeln ihn in verschiedene SĂ€uren um (unter anderem MilchsĂ€ure). Dies verbessert zum einen das Aroma, erlaubt zum anderen die Verwendung von Pottasche und Natron als Lockerungsmittel ohne weitere SĂ€urezugabe (sie funktionieren nĂ€mlich nur in saurer Umgebung).
Der Lebkuchen gibt bei trockener Luft schnell Feuchtigkeit ab und wird dadurch fester. Bei richtiger Lagerung und 65â70 % relative Luftfeuchte und 18â22 °C Raumtemperatur werden sie wieder weich. Aufgrund seiner Rezeptur ist Lebkuchen hygroskopisch.
Der fertige Teig wird in Form gebracht, indem man ihn frei formt, schneidet, ausrollt und mit Formen aussticht, in Modeln drĂŒckt oder in Kastenformen fĂŒllt. Die GebĂ€ckstĂŒcke werden oft auch gefĂŒllt, zum Beispiel mit Marmelade oder Marzipan, und belegt, bestreut, mit Schokolade oder Zuckerglasur ĂŒberzogen und verziert.
Von den GebÀckarten aus braunem Lebkuchen seien einige Beispiele genannt:
âą Printen: Rechteckige, flache Lebkuchen mit KandisstĂŒckchen, erhĂ€ltlich als Hart- und Weichprinten. Besonders bekannt (und namentlich geschĂŒtzt) sind Aachener Printen.
âą FrĂŒhstĂŒckskuchen: In der Kastenform gebackene, hohe, lockere Laibe, zum Teil mit Kandis belegt, vor allem aus Holland bekannt (niederlĂ€ndisch ontbijtkoek).
âą Dominosteine: Eine SĂŒĂigkeit (manchmal als âSchichtpralineâ herausgestellt) mit Gelee und Marzipan oder Persipan auf einem Lebkuchenboden.
âą Basler LĂ€ckerli: Geschnittener Lebkuchen vom Blech mit kandierten FrĂŒchten und charakteristischer Zuckerglasur.
âą Liegnitzer Bombe: Kleiner, runder Lebkuchen mit Frucht-Marzipan-FĂŒllung und Schokoladenglasur.
âą St. Galler und Appenzeller Biber: Weiche, saftige Teilchen mit MarzipanfĂŒllung.
Lebkuchen ist ein beliebtes Material fĂŒr Gebildbrot; gĂ€ngige Formen sind Sterne, Herzen, MĂ€nnchen, Pferde und dergleichen, und natĂŒrlich auch die Bestandteile von LebkuchenhĂ€usern.
Das Deutsche Lebensmittelbuch formuliert fĂŒr einige Varianten des braunen Lebkuchens besondere Anforderungen, unter anderem Honigkuchen, Dominosteine, Printen und Spitzkuchen, teilweise noch in den drei QualitĂ€tsstufen einfach, fein und feinst.
Oblatenlebkuchen
Oblatenlebkuchen entstehen aus einer dressierfĂ€higen Masse, die zum gröĂten Teil aus Zucker sowie mehr oder minder stark zerkleinerten Mandeln, Hasel- oder WalnĂŒssen oder anderen Ălsamen oder Marzipanrohmasse oder entsprechend anderen Rohmassen besteht. Mehl und StĂ€rke machen dagegen den kleineren Teil aus â je geringer der Mehlanteil, desto hochwertiger der Lebkuchen. Das Mehl sollte wie bei braunen Lebkuchen kleberschwach sein, die StĂ€rkezugabe dient dazu, den KlebereiweiĂanteil zu verringern.cite-ref-ludewig-2001-16-1[16] Dazu kommen in kleinerer Menge Eier, auf Wasser und Speisefett wird noch konsequenter verzichtet als beim braunen Lebkuchen. Man kann zwar Oblatenlebkuchen auch ganz oder teilweise mit Honig, Invertzuckercreme und anderen viskosen Zuckerarten sĂŒĂen, aber im Gegensatz zum braunen Lebkuchen ist das unnötig: Durch den geringeren Mehlanteil und die ölreichen Mandeln und NĂŒsse wird die Krume auch dann nicht hart, wenn man vorwiegend Kristallzucker zugibt, was denn auch meistens geschieht.
Die Masse fĂŒr Oblatenlebkuchen ist also der Makronenmasse sehr Ă€hnlich und wird auch so Ă€hnlich wie diese hergestellt, dressiert und gebacken. Beim Vermischen von Ălsamen, Zucker und Ei wird sie nötigenfalls erhitzt (fachsprachlich: âabgeröstetâ). Die fertige Masse portioniert man mit dem Spritzbeutel oder anderweitig auf Oblaten und backt die Lebkuchen bei 180 °C. Sie können mit Mandeln, Zitronat oder Orangeat verziert werden, und nach dem Backen erhalten sie optional einen Ăberzug aus Schokolade oder Zuckerguss. Andere Formen als kreisrunde oder viereckige StĂŒcke sind prinzipiell natĂŒrlich denkbar, aber im Handel nur selten zu finden.
Oblatenlebkuchen sind im Gegensatz zu braunen Lebkuchen weniger vielfÀltig; man unterscheidet im Wesentlichen zwei Sorten:
âą Oblatenlebkuchen, die typische Grundform;
âą weiĂe Lebkuchen mit einem hohen Eianteil, ausschlieĂlich rechteckig und ohne Glasur.
DarĂŒber hinaus kennt das Deutsche Lebensmittelbuch eine ganze Reihe von Unterscheidungen, die sich auf die genaue Zusammensetzung beziehen, insbesondere auf die Anteile bestimmter Ălsaaten, und gewisse QualitĂ€tsstufen definieren: Einfache, feine und feinste Oblatenlebkuchen, Haselnuss-, Walnuss- und Nusslebkuchen und Mandel-, Marzipan- bzw. Makronenlebkuchen. Die bekannte Bezeichnung Elisenlebkuchen ist ein Synonym fĂŒr feinste Oblatenlebkuchen â dies ist die höchste QualitĂ€tsstufe, fĂŒr die das Lebensmittelbuch mindestens 25 % Mandeln, HaselnĂŒsse oder WalnĂŒsse fordert sowie den Verzicht auf andere Ălsaaten und einen Maximalgehalt von 10 % Mehl oder 7,5 % StĂ€rke oder âeine entsprechende Mischungâ. Mit Schokoladearten verwechselbare ĂberzĂŒge â diese Formulierung zielt vor allem auf kakaohaltige Fettglasur â verbietet das Lebensmittelbuch fĂŒr Oblatenlebkuchen kategorisch.
Geschichte
Erste schriftliche Zeugnisse von kleinen gewĂŒrzten Honigkuchen entstanden um 350 v. Chr., doch bereits die alten Ăgypter haben honiggesĂŒĂte Kuchen gekannt, wie man aus Grabbeigaben weiĂ. Die Römer kannten libum, mellita placenta und strues als Bezeichnungen fĂŒr einen mutmaĂlichen Honigkuchen. Im Mittelalter wurde der Lebkuchen nicht nur zur Weihnachtszeit verschenkt und verzehrt, sondern auch zu Ostern oder anderen AnlĂ€ssen.cite-ref-17[17] Die Lebkuchen waren ein Bestandteil der FastenkĂŒche und wurden z. B. zu starkem Bier serviert.
Der Lebkuchen in der heute noch bekannten Form wurde ursprĂŒnglich im belgischen Dinant erfunden, dann von den Aachenern ĂŒbernommen und abgewandelt (siehe Aachener Printen) und schlieĂlich von den frĂ€nkischen Klöstern ĂŒbernommen und nochmals leicht abgewandelt. Die Nonnen stellten das GebĂ€ck als Nachtisch her. Als âPfefferkuchenâ wird es bereits 1296 in Ulm erwĂ€hnt. Im 14. Jahrhundert ist der Lebkuchen in und um NĂŒrnberg bekannt, wo er in MĂ€nnerklöstern gebacken wurde. Der NĂŒrnberger Lebkuchen hat seinen Ursprung im nahen Kloster in Heilsbronn. Lebkuchen war wegen seiner langen Haltbarkeit beliebt, denn er konnte gelagert werden und wurde in schlechten Zeiten von den Mönchen verteilt. In NĂŒrnberg wurden Lebkuchen insbesondere von FuhrmĂ€nnern als kalorienreiche, lange haltbare Konserve, die leicht und platzsparend stapelbar war, mitgefĂŒhrt.cite-ref-18[18]
Da fĂŒr die Herstellung seltene GewĂŒrze aus fernen LĂ€ndern benötigt wurden, haben vor allem StĂ€dte an bedeutenden Handelsknotenpunkten eine lange Lebkuchentradition. AuĂer NĂŒrnberg und Pulsnitz gehörten dazu Augsburg, Ulm, Köln und Basel. In MĂŒnchen wird bereits 1370 im Steuerverzeichnis ein âLebzelterâ aufgefĂŒhrt, also ein LebkuchenbĂ€cker. WĂ€hrend in MĂŒnchen das GebĂ€ck mit Formen ausgestochen und mit buntem Zucker verziert wurde, dekorierte man die NĂŒrnberger Kuchen mit Mandeln oder Zitronat.
Bekannt waren neben den Ratiborer Pfefferkuchen auch die Thorner Lebkuchen (oder Thorner Pflastersteine) aus der westpreuĂischen Stadt Thorn (seit 1919 ToruĆ, Polen), die nach dem Kloster der heiligen Katharina von Alexandrien den Beinamen Kathrinchen trugen, oder das Neisser Konfekt, auch Neisser Pfefferkuchen genannt, aus Neisse in Schlesien, welches ab dem 16. Jahrhundert belegt ist. Seit 1853 ist die Liegnitzer Bombe in Niederschlesien bekannt. Der traditionell nach seiner SchnittfĂŒhrung bezeichnete Spitzkuchen ist in OstpreuĂen und Sachsen belegt.cite-ref-19[19]
Lebkuchen (mittelhochdeutsch lebkuoche) wurden in KlosterbĂ€ckereien, wo man schon Hostien anfertigte, ebenfalls auf Oblaten gebacken. In SĂŒddeutschland und Ăsterreich nannte man die flachen Kuchen Zelte(n) und somit die BĂ€cker Lebzelter. Die LebkĂŒchler oder Lebzelter waren in ZĂŒnften vereinigt.
Die Lebkuchen des SpĂ€tmittelalters, die aus Bienenhonig und Roggenmehl bestanden und mit Pfeffer, Paradieskörnern, Ingwer, Muskat, Nelken, Kardamom und Zimt gewĂŒrzt wurden, wĂ€ren nach heutigem Geschmacksempfinden âkaum genieĂbarâ.cite-ref-spycher-20-0[20] In gemahlenem Zustand dienten sie auch als haltbare WĂŒrz- und FĂ€rbemittel fĂŒr Fleisch- und Fischspeisen, Sulzpasteten und Saucen sowie zur Herstellung doppeltgewĂŒrzter Lebkuchen.cite-ref-spycher-20-1[20]
ZusĂ€tzlich mit GewĂŒrzen besteckt, in Modeln ausgerĂŒckt und sogar mit Blattgold verziert, dienten Lebkuchen als kostbare und beliebte Neujahrsgeschenke.cite-ref-spycher-20-2[20]
Das Aufkommen des Backpulvers Ende des 19. Jahrhunderts hatte auch einen Einfluss auf die Entwicklung des Lebkuchens. Das Backpulver lieĂ den wĂŒrzigen Teig in die Höhe treiben. Hierdurch entstanden viele GebĂ€ckvarianten, die in Geschmack und Konsistenz zum Teil dicht, zum Teil weiter vom ursprĂŒnglichen Lebkuchen entfernt sind, so zum Beispiel zahlreiche Honig- oder GewĂŒrzkuchenvarianten.
Internationale Variationen
Heute gilt Lebkuchen in seinen regional unterschiedlichen Bezeichnungen und Variationen meist als das klassische GebĂ€ck der Weihnachtszeit. Es gibt ihn mit SchokoladenĂŒberzug und ohne, mit mehr oder weniger NĂŒssen, Mandeln, MarmeladenfĂŒllung und so weiter.
Bildlebkuchen
Bildlebkuchen, also Lebkuchen, die in Form geschnitten oder gepresst werden, gibt es bereits seit dem 15. Jahrhundert. Es gibt sie traditionell mit religiösen Motiven, spĂ€ter kamen auch weltliche Bilder auf. Diese Bildlebkuchen sind heute international verbreitet und nicht nur zu Weihnachten beliebt: Ziemlich bekannt sind die mit Zuckerguss verzierten Lebkuchenherzen, die auf Volksfesten und JahrmĂ€rkten, aber auch auf WeihnachtsmĂ€rkten an den StĂ€nden der BĂ€cker angeboten werden. Zu den international bekannten Bildlebkuchen gehört der im englischsprachigen Raum verbreitete âGingerbread Manâ als vereinfachte menschliche Form ohne HĂ€nde und FĂŒĂe.
LebkuchenhÀuschen
Aus Lebkuchen wird auch das so genannte Pfefferkuchenhaus, volkstĂŒmlich auch als KnusperhĂ€uschen oder Hexenhaus bezeichnet, gebaut, das auf das MĂ€rchen von HĂ€nsel und Gretel zurĂŒckgeht.cite-ref-21[21] Diese LebkuchenhĂ€uschen sind nicht nur im deutschsprachigen Raum verbreitet, sondern werden auch in Osteuropa, in Skandinavien und im englischsprachigen Raum hergestellt.
Lebkuchenmann
Deutsche LebkuchenspezialitÀten
Einige der deutschen LebkuchenspezialitĂ€ten sind weltweit bekannt, insbesondere die NĂŒrnberger Lebkuchen und die Aachener Printen. Weitere regionale Varianten sind Rosner Lebkuchen aus Waldsassen, der Bentheimer Moppen, die Pulsnitzer Pfefferkuchen, Neisser Konfekt, Liegnitzer Bomben und schlesische MehlweiĂencite-ref-25[25] Coburger SchmĂ€tzchen und Mecklenburger PfeffernĂŒsse.
Als abgepackte Fertigprodukte werden Lebkuchen hĂ€ufig mit Schokoglasur angeboten, beispielsweise als Sterne Herzen Brezeln oder als kleine mit Fruchtzubereitung gefĂŒllte Herzen.
Lebkuchen in Russland
Die russische Variante des Lebkuchens, Prjaniki (russisch ĐŃŃĐœĐžĐșĐž Plur., Singular ĐŃŃĐœĐžĐș âPrjanikâ), wird aus Weizenmehl, Zucker, Margarine, Butter, Ăl, Wasser, Milch und Salz gebacken. Auch Honig und GewĂŒrze können zugesetzt werden. Das FeingebĂ€ck wird oft zum russischen Tee gereicht.
In der Stadt Tula werden Prjaniki spÀtestens seit dem 17. Jahrhundert in vielfÀltiger Form und Geschmacksrichtung gebacken. Heute gibt es hier ein Lebkuchen-Museum, wo Besucher frisch gebackene Prjaniki verkosten können.
Lebkuchen im Alpenraum
In der Schweiz wird verbreitet ein Papiernikolaus mit Gummi arabicum auf einen Lebkuchen aufgeklebt. Diese Tradition reicht bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurĂŒck und damit in eine Zeit, in der noch in weiten Teilen der Schweiz der Nikolaus die Geschenke und den Baum brachte und noch nicht das Christkind, wie aus dem 1893 publizierten Artikel Chlaus im Schweizerischen Idiotikon hervorgeht.cite-ref-26[26]
In Ăsterreich sind âLebzeltenâ in Ă€hnlicher Variantenvielfalt verbreitet wie in Deutschland. Traditionell werden in Gmunden (Oberösterreich) am Liebstattsonntag im FrĂŒhling groĂe Lebkuchenherzen (Durchmesser ca. 20â30 cm) verschenkt. Je nach den Standorten verschiedener alteingesessener Lebkuchen-Manufakturen gibt es regionale Lebkuchen-SpezialitĂ€ten: Mariazeller Lebkuchen aus dem Wallfahrtsort Mariazell (seit 1860), Ischler Lebkuchen aus Bad Ischl (seit 1848), Ausseer Lebkuchen aus Bad Aussee (seit 1584), die Lebzelterei Kastner in Bad Leonfelden (seit 1559), die St. Wolfganger Lebzelten (seit 1520) und Nagy Lebkuchencite-ref-27[27] aus Salzburg (seit 1879).
In Wien prĂ€gt seit 1758 Metzger Lebkuchen die regionale Lebkuchenwelt. GegrĂŒndet wurde die Firma 1685 in Perchtoldsdorf bei Wien. Dort wurde Mitte des 18. Jahrhunderts eine Filiale am Stephansplatz eröffnet. Die Belieferung des Hofes der Kaiserin Maria Theresia folgte bald darauf. Unter der Marke Metzger & Söhne werden seit 2016 hochwertige Lebkuchenpralinen und Konfekt nach der Tradition der k. u. k. Zeit angeboten.cite-ref-28[28]
Weitere europÀische Lebkuchenvarianten
Auch andere europĂ€ische LĂ€nder haben eigene LebkuchenspezialitĂ€ten mit langer Tradition. Dazu gehören Lebkuchen aus dem französischen Dijon, dem dĂ€nischen Christiansfeld oder die Thorner Kathrinchen aus dem von 1793 bis 1919 preuĂischen und seither (wieder) polnischen ToruĆ. Besonders reich mit Zuckerguss verziert sind die Lebkuchenfiguren und -hĂ€user aus der tschechischen Stadt Pardubice.
SoĂenlebkuchen
Eine recht einfache Lebkuchenart ist der SoĂenkuchen oder SoĂenlebkuchen, der in manchen Gegenden Deutschlands ganzjĂ€hrig in der KĂŒche zur Herstellung von SoĂen verwendet wird.
Trivia
âą Das Museum Alte PfefferkĂŒchlerei in WeiĂenberg, Sachsen, zeigt das Handwerk der Lebkuchenherstellung.
âą Am 5. Dezember 2003 wurde in Esslingen am Neckar der gröĂte Lebkuchen der Welt hergestellt. Er bildete eine Nikolaus-Figur nach und war 10 Meter lang und 4 Meter breit. Benötigt wurden dazu unter anderem 350 kg Mehl, 180 kg Sirup und 8 kg LebkuchengewĂŒrz. Verziert mit Marzipan und Zuckerguss (Fondant) wog der Lebkuchen 650 kg.
âą JĂ€hrlich findet in der Schweiz ein Lebkuchen-Wettbewerb statt. Analog zum Lebkuchenhaus werden aus Lebkuchen Skulpturen und Objekte im Wettkampf gegeneinander gebaut. Der Gewinner wird mit dem goldenen Wallholz ausgezeichnet.cite-ref-29[29]
âą Das von dem Komiker GĂŒnter GrĂŒnwald erdachte GrĂŒnwaldsche Lebkuchengesetz verbietet den Verkauf und Genuss von Lebkuchen vor dem 9. November.cite-ref-30[30]
Wirtschaftliche Bedeutung
Der Absatz von Lebkuchen in Deutschland ist im Zeitraum 2009 bis 2012 stetig zurĂŒckgegangen. Wurden 2009 noch 102.500 Tonnen hergestellt, so waren es im Jahr 2012 nur noch 80.200 Tonnen, was einem RĂŒckgang um fast 22 Prozent entspricht. Seitdem ist die Produktion etwa gleich geblieben, im Jahre 2017 waren es 84.050 Tonnen.cite-ref-31[31] Der AuĂenhandel verĂ€nderte sich im gleichen Zeitraum dagegen kaum. 2012 wurden 13.100 Tonnen Lebkuchen ausgefĂŒhrt (davon 3400 Tonnen nach Ăsterreich), wĂ€hrend 4500 Tonnen importiert wurden.cite-ref-32[32] Im Jahre 2016 waren es 14.900 Tonnen Export, davon 3700 Tonnen nach Ăsterreich.cite-ref-33[33]
Die Gesamtproduktion von Lebkuchen lag im Jahr 2020 mit 86.500 Tonnen leicht ĂŒber der Produktion im Vorjahr. So wurden im Jahr 2019 noch 86.400 Tonnen Lebkuchen produziert. UngefĂ€hr 20.000 Tonnen Lebkuchen exportierte Deutschland im Jahr 2020 ins europĂ€ische Ausland. Ăber 60 Prozent verteilen sich dabei auf vier LĂ€nder: Ăsterreich, Polen, Frankreich und GroĂbritannien. Ist der Export in den vergangenen Jahren eher zurĂŒckgegangen, sind die Exporte im Jahr 2020 wieder um 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.cite-ref-34[34]
Siehe auch
Literatur
âą Marianne Ebert-Wolf: Die Geschichte des Lebkuchens â eine an Wandlungen reiche, alte Geschichte. In: Mitteilungen des Vereins fĂŒr Geschichte der Stadt NĂŒrnberg 52 (1963/64), S. 493â532 (MDZ).
âą Torkild Hinrichsen: Im Knusperhaus. Lebkuchen aus Europa. Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 2008, ISBN 978-3-89876-420-9.
âą Torkild Hinrichsen: Das Kuchenherz. Lebkuchen aus Deutschland. Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 2009, ISBN 978-3-89876-463-6.
âą Hans Hipp: Das Lebkuchenbuch (= Insel-BĂŒcherei. Nr. 2015). Insel Verlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-458-20015-4.
âą Albert Spycher: Ostschweizer Lebkuchenbuch. St. Galler und Appenzeller Biber. Biberfladen und Verwandte. Appenzeller Verlag, Herisau 2000, ISBN 3-85882-299-X.
Weblinks
Commons
: Lebkuchen
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Lebkuchen
â BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
âą Alexandra Schebesta, Isabella HĂŒbscher: Mit Chemie zum optimalen Lebkuchen Open Science, Gastbeitrag in science.orf.at, 4. Dezember 2017.
âą Der Lebkuchen â Virtuelle Ausstellung der UniversitĂ€tsbibliothek Regensburg
Einzelnachweise
cite-note-11. â Frank Muck: Holzspielzeugmacher und PfefferkĂŒchler. Unbekannte Berufe aus dem Osten. In: Deutsche Handwerks Zeitung. Die Wirtschaftszeitung fĂŒr den Mittelstand. Holzmann Medien GmbH & Co. KG, Bad Wörishofen 7. November 2014 (deutsche-handwerks-zeitung.de [abgerufen am 27. Dezember 2014] zum Thema â25 Jahre Mauerfallâ).
cite-note-22. â Dietmar Sehn: Weihnachten in Sachsen. Sutton Verlag GmbH, 2013, ISBN 978-3-95400-202-3, Die Pfefferkuchenstadt Pulsnitz, S. 35â36 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 27. Dezember 2014]).
cite-note-33. â Pfefferkuchen. In: dwds.de. Abgerufen am 11. Dezember 2025.
cite-note-44. â Jacob und Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. Leipzig 1854â1961, Band 12, Sp. 467, s. v. âLebkuchenâ.
cite-note-55. â Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. dtv, MĂŒnchen 1997, S. 777 (online) und 759.
cite-note-66. â Jacob und Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. Leipzig 1854â1961, Band 31, Sp. 623, s. v. âZeltenâ.
cite-note-77. â Wolfgang Pfeifer et al., Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. dtv, MĂŒnchen 1997, S. 1600 (online).
cite-note-88. â Gloss. 2, 941 und 2, 47845, zitiert nach dem Eintrag âZeltenâ im Deutschen Wörterbuch.
cite-note-99. â Jacob und Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. Leipzig 1854â1961, Band 11, Sp. 2497, s. v. âKuchen, Kucheâ.
cite-note-1010. â Herta Neunteufl: Kochkunst im Barock. Aus der Welt der steirischen KĂŒche um 1686. Graz und Wien 1976, S. 20.
cite-note-1111. â Hans Wiswe: Kulturgeschichte der Kochkunst. KochbĂŒcher und Rezepte aus zwei Jahrtausenden. Mit einem lexikalischen Anhang zur Fachsprache von Eva Hepp. Moos, MĂŒnchen 1970, S. 142.
cite-note-1212. â âPfefferkuchenâ auf MĂŒllers Lesezelt (PDF-Datei (Memento des Originals vom 6. MĂ€rz 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.muellers-lesezelt.de).
cite-note-sch-nemann-2009-1313. â Claus SchĂŒnemann, GĂŒnter Treu: Technologie der Backwarenherstellung. Fachkundliches Lehrbuch fĂŒr BĂ€cker und BĂ€ckerinnen. 10. Auflage. Gildebuchverlag, Alfeld (Leine) 2009, ISBN 978-3-7734-0150-2, S. 308 ff.
cite-note-leits-tze-1414. â Deutsches Lebensmittelbuch, LeitsĂ€tze fĂŒr Feine Backwaren, Abschnitt III 3
cite-note-1515. â Alphabetisches Fachwörter-Lexikon Fachwörter von W bis Z und ihre ErklĂ€rungen. Europa-Lehrmittel, abgerufen am 3. Oktober 2023.
cite-note-ludewig-2001-1616. â Hans-Gerhard Ludewig: Rezeptbestandteile und deren funktionelle Eigenschaften. In: Wilfried Seibel (Hrsg.): Feine Backwaren. 2. Auflage. Behr, Hamburg 2001, ISBN 978-3-7734-0150-2, S. 48.
cite-note-1717. â UniversitĂ€tsbibliothek Regensburg: Der Lebkuchen. In: uni-regensburg.de. 1. Dezember 2020, abgerufen am 13. Dezember 2023.
cite-note-1818. â Martin Droschke: Lebkuchen waren ĂŒbrigens ursprĂŒnglich gar kein WeihnachtsgebĂ€ck âŠ, [âŠ]. In: Franken 2024. Franken-Wissen fĂŒr das ganze Jahr. Emons Verlag, Köln 2023, ISBN 978-3-7408-1797-8, Blatt 11. Dezember.
cite-note-1919. â PreuĂische Allgemeine, Nr. 48 (S. 23) - OstpreuĂische Nascherei, PAZ-Verlag, Hamburg, 2025
cite-note-spycher-2020. â Albert Spycher: Ostschweizer Lebkuchenbuch. St. Galler und Appenzeller Biber. Biberfladen und Verwandte. Appenzeller Verlag, Herisau 2000, S. 17.
cite-note-2121. â Anders Klaus Graf: Woher kommt das Lebkuchen- oder Hexenhaus? In: Archivalia. Hypotheses, 8. Dezember 2023. Auf Hypotheses.org, abgerufen am 3. Januar 2026.
cite-note-2222. â 300 Years of Kitchen Collectibles, Linda Campbell Franklin, 4th edition [Books Americana: New York] 1998 (p. 183)
cite-note-ref1-2323. â A History of Gingerbread Men. Ferguson Plarre Bakehouses, archiviert vom Original am 7. August 2013; abgerufen am 4. Januar 2014.
cite-note-2424. â Donald F. Lach (2010). Asia in the Making of Europe, Volume II: A Century of Wonder. Book 3: The Scholarly Disciplines, Volume 2. S. 442. University of Chicago Press
cite-note-2525. â MehlweiĂen: Von guten und billigen Pfefferkuchen. Selbst Kultur geht durch den Magen.
cite-note-2626. â Schweizerisches Idiotikon, Band 3, Spalte 687â698, Artikel Chlaus (Digitalisat).
cite-note-2727. â Geschichte: NAGY Lebkuchen- & Kerzenmanufaktur â ein Betrieb mit Geschichte! Auf Nagy.at, abgerufen am 13. Januar 2019.
cite-note-2828. â Metzger & Söhne.
cite-note-2929. â Kunstwerke aus Lebkuchen: Und das goldene Wallholz geht an⊠9. Dezember 2017. Auf AargauerZeitung.ch, abgerufen am 13. Januar 2019.
cite-note-3030. â Zwölf Bockfotzn fĂŒr einen Lebkuchen. 4. November 2017, abgerufen am 7. November 2021.
cite-note-3131. â Produktion von Lebkuchen, Honigkuchen und Printen in Deutschland in den Jahren 1965 bis 2017 (in 1.000 Tonnen), de.statista.com
cite-note-3232. â Weniger Lebkuchen in der Weihnachtszeit. In: Statistisches Bundesamt. Pressemitteilung. 3. Dezember 2013.
cite-note-3333. â SĂŒĂer Export â Lebkuchen aus Deutschland weltweit beliebt. (Memento des Originals vom 22. Oktober 2018 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nnn.de 5. Dezember 2017. Auf NNN.de, abgerufen am 13. Januar 2019.
cite-note-3434. â Fakten zum Fest. Abgerufen am 26. Januar 2022.
cite-note-3535. â Martin Droschke: Hunderte, ja gefĂŒhlt sogar mehrere Tausend verschiedene Lebkuchen kosten zu können, ohne sich weiter als 200 Meter bewegen zu mĂŒssen. In: Franken 2024. Franken-Wissen fĂŒr das ganze Jahr. Emons Verlag, Köln 2023, ISBN 978-3-7408-1797-8, Blatt 30. November.